Barcelona ohne Gleitschirm
Eigentlich bin ich ja nicht so der Hardcore- Touri à la "die- 96 -Kirchen- Roms- in- zwei- Tagen", daher hatte ich vor, die vier Tage Barcelona einfach nur zu ueberleben.
Als es dann an die Planung ging wurde mir recht schnell klar, dass ich mich auf das Wesentliche beschraenken muss und da gibt es zwei Dinge:
1.
Gaudi, ein ziemlich abgedrehter Typ, der sich in unzaehligen Dingen verewigt hat.
Gewohnt haben wir in der Pension Arosa, sehr zentral gelegen (nahe der plaça de catalunya) und guenstig.
Blick vom Balkon
Antoni Gaudi's Kunstwerke sind echt beeindruckend und wurden sicherlich in mehreren hundert Reise- und Kunstfuehrern gut beschrieben, desshalb erspare ich mir das hier.
Nur eine kurze Bemerkung zur
Sagrada Familia: es war meine teuerste Baustellenbesichtigung bisher, aber trotzdem aeusserst interessant. Die Statik- ein Traum! Wie beim Fliegen, die besten Vorbilder bietet die Natur.
in der Sagrada Familia
Es gibt hundert tolle Stellen in Barcelona zum Chillen.
Und abends...
Im Hardrock- Café sollte man fruehzeitig sein.

Bier trinken unter dem Cadillac- wie in alten Zeiten!
Eins steht fuer mich fest: Nach Barcelona muss ich noch mal!
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Paragliding-Urlaub in Spanien
Die Bilder der letzten Tage von Peter, Ricco, Toni und Hans in Spanien will ich euch nicht vor enthalten.

Peter war hier so viele Stunden in der Luft, wie manch einer im ganzen Jahr

Hans vor dem Leuchtturm
Ricco vor der Insel Tabarca
Toni
Peter am Wendpunkt "Santa Pola de este"
Hans fliegt am Ufer entlang
Am Nachmittag waren alle Piloten in der Luft
6.03.08 Die Kaltfront war mit Windgeschwindigkeiten ueber 60 km/h ueber uns hinweg gezogen. Morgens um 8 Uhr hatte es gerade 4 Grad und meine Tochter ist auf dem Schulweg fast auf ihrem Roller erfrohren. Bei stahlblauem Himmel reichte die Erwaermung des Bodens, um aus dem Nordwestwind einen Ostnordostwind zu machen und am Startplatz waren um 10 Uhr schon gute Abloesungen zu spueren. Ich konnte es mal wieder nicht erwarten und startete meinen Winterschirm viel zu frueh. Anstatt im guten Aufwind vor der Urba El Faro zu bleiben versuchte ich zum Leuchtturm zu gleiten und soff klaeglich am Ende der Felswand ab.
am Ende der Farowand stand ich auf dem Boden
Ich bin zwischen Leuchtturm und der Urba Carabassi ja schon so ziemlich ueberall ab gesoffen, aber hier war ich noch nie. Ich tiegerte also die 20 Meter bis zur Felswand den Hang hoch und suchte verzweifelt eine Stelle ohne Dornengestruepp. Ich kann beim Tulpenstart alles vertragen, ausser Fels und Dornen. Wenn die Leinen dort einmal rein fallen hast du verlohren. Nach 10 Minuten stand ich startbereit und wartete auf etwas Aufwind, um den Schirm zu entfalten.
...und wartete, ...und wartete ... bis die ersten Geier ( Toni und Ricco) ueber mir kreisten. nach ewigen Zeiten dann endlich die Erloesung in Form einer Abloesung, die mich dann hoch zur Kante zog. Es war kein Problem, sich oberhalb der Wand zu halten, aber weil es mich in meinem Pulli langsam frohr flog ich zum Startplatz. Ueber den Startplatz fand ich, gerade als ich mich landefertig machte einen kleinen Bart, den ich zentrieren konnte und schraubte mich in eiskalte Hoehen.
Blick nach Sueden
Blick nach Westen, Santa Pola und die Salinen
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Wie im Gleitschirm Urlaub - Teil 2
Gestern abend ist mir doch
der Alchemist dazwischen gekommen, und so muss ich den zweiten Teil der Fotos von Tulpes Hoehenflug heute morgen veroeffentlichen.
kuz darauf waren auch Raul, Alex und Carmen in der Luft
Tulpe blieb nach anfaenglichen Schwierigkeiten brav ueber der Kante.
Dieses Grinsen wich den ganzen Tag nicht mehr aus seinem Gesicht.
Waehrend Alex wieder seine Airgames mit viel zu wenig Bodenabstand veranstaltete
Gegen 17 Uhr wurde der Wind schwaechen und ich packte meinen Winterschirm mal wieder aus. Einfach ein Traumgefuehl im letzten Aufwindhauch an der Kante entlang zu gleiten. Jetzt bin ich schon 2 1/2 Jahre hier und immer noch verspuere ich an solchen Abenden das Gefuehl, im Urlaub zu sein.
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Wie im Gleitschirm-Urlaub
Das war er, der erste richtige Ostwindtag in Alicante! Bis 14 Uhr warteten Vicente (Tulpe) und ich auf der Terasse, dass sich der Windsack gegenueber endlich etwas mehr in die Waagerechte bewegt. Von dem strammen Wind mit 10 kn, der unsere Hoffnungen auf den ersten (guten) Flugtag am Cabo de Santa Pola an schuerte war mittags noch nichts zu spueren. Aber, wie ich gestern abend schon schrieb: man soll den Wind nicht vor dem Abend loben. Ausserdem sitzt es sich nicht schlecht bei 23 Grad auf meiner Terasse, zumindest wenn man die noetige Ruhe mitbringt. Tulpe besass diese Ruhe leider ueberhaupt nicht und lief staendig (in freudiger Erwartung auf seinen ersten laengeren Flug) zwischen Kaffeetasse und Gelaender hin und her. Als wir um 14 Uhr vor zum Startplatz gingen war zwar immer noch kein starker Wind, aber man konnte wenigstens den Gleitschirm ueber sich halten. " Falls ich ab saufe gehe ich drueben wieder hoch und versuche dort nochmal zu starten". Mit meinem ueblichen Spruch verabschiedete ich mich zum ersten Testflug 2008. Aber ich musste nicht hoch laufen. Ohne Probleme gleitete ich bis zur Nordwand und hatte dort nach ca. 10 Minuten schon gute Hoehe in der thermisch aktiven Luft gemacht um den Rueckweg zu wagen. Ich wundere mich jedes mal, wo so schnell die Piloten am Startplatz her kommen.

Tulpe war schon startfertig und 2 Minuten spaeter in der Luft.
Ende 1. Teil
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4 Wochen ohne Gleitschirm
Huiiiii! Lange nichts geschrieben- aber viel erlebt!
4.07.07 Abschied vom Paradies
Am fruehen Morgen fuhren wir von Alicante Richtung Madrid, wo am naechsten Tag unser Flieger nach Muenchen startete. Der frisch reparierte Mitsubishi begann bereits nach 100 km seltsam zu singen. Bei etwa 3400 Touren konnten wir das Radio abstellen, so laut wurde es. Nachdem auch beim kurzen Check an der naechsten Tankstelle keine Ursache zu finden war hoffte ich auf eine vibrierende Auspuffschelle. Nach weiteren 100 km blieb die Kiste dann endgueltig stehen- super! Nach kurzer Diagnose- Motorschaden- war ich wieder froh ueber meine ADAC- Mitgliedschaft. Hat auch alles ganz gut funktioniert.
Abschleppwagen nach ca. 20 Minuten ...
...bringt uns zur Werkstatt.
Von dort mit dem Taxi 70 km (!) zur naechsten Mietwagenstation uns dann mit einem Megane nach Madrid.
" Geht schon gut los...", dachte ich mir.
An sonsten hat aber eigentlich alles ganz gut geklappt, und ich hatte 4 stessige, aber auch schoene Wochen im knallgruenen Muenchen. Wie immer hatte ich mir 1000 Sachen vorgenommen, zu denen vor Ort nochmal 1000 andere Sachen dazu kamen. Windenschleppkurs, Fliesen legen, Rettungen packen, Schirme checken, Helme, Rettungsgeraete und Varios besorgen, Lampen aufhaengen, Motorrad zum Tuef fahren und das Wichtigste: neuen Bus kaufen!
Ich habe lange gesucht und dann doch noch einen VIVARO ( Opel ) gefunden. Morgen mache ich ein paar Fotos von dem guten Stueck, das uns wieder zurueck nach Santa Pola gebracht hat.
Vorgestern hatte ich dann doch mal Zeit zwischen Pool und Strand, zu testen, ob ich noch fliegen kann- und siehe! Es geht noch.
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