Montag, 3. März 2008

Viele Stunden in der Luft

Schon wieder ist eine Woche vergangen seit dem letzten Post und wir waren viele Stunden beim Paragliding.

25.02.08 Guter Tag, an dem man zuerst sehr eng am Hang kratzen musste um sich zu halten


Toni beim Startlauf...


...und in der Luft
Eggi und Alex beim Schirm lueften


26.02.08 Ich bin mal wieder zu frueh gestartet und nach kurzem, aber erfolglosen Kampf unterhalb des Leuchtturms abgesoffen.


War schon lange nicht mehr hier! Der Startplatz kommt mir jedes mal kleiner vor. Ob das mit dem Tulpenstart auch mit dem Winterschirm klappt? Bin aeusserst skeptisch und warte eine Ewigkeit auf eine Brise vom spanischen Mittelmeer. Dann endlich, die dritte Abloesung erscheint mir stark genug. Unter den erstaunten Augen der Touristen, die von der Klippe auf mich runter schauen ziehe ich den Apco Bageera auf und bin ueberrascht, wie gut er steigt. Jetzt nur nicht ueberbremsen! Als ich Sekunden spaeter an der Wand rechts von mir bis zur Kante auf steige kommt mir ein Jauchzer aus. Ich liebe diesen Hang!
Nachdem ich am Startplatz ein gelandet bin springe ich in den Bus und hole Toni am Strand ab. Wir beschliessen danach nach Palo zu fahren, weil der Wind immer mehr nach sued dreht. Nach einem guten Flug stehen wir beim zweiten mal oben in der kondensierenden Luft.


v.l.n.r. Eggi, Joachim, Toni, Peter,

Eggi hatte heute seinen ersten Flug in El Palomaret. Hat er gut gemacht!

27.02.08


Toni, guter Starter, auch bei wenig Wind



Toni

28.02.08 Fast zwei Stunden Paragliding im laminaren Aufwind.

Joachim beim Vorwaertsstart...

...und in der Luft
Joachim am Faro

Joachim vor der Urba El Faro

29.02.08 Joachims letzter Tag. Noch schnell eine Stunde Gleitschirm fliegen und dann packen.

Joachims Abschlussflug @ Spanien...

... und Peters Auftaktflug @ Spanien
Peter mit Skywalk Tequilla

Peter hatte auf dem Weg vom Flughafen Alicante zum Startplatz Santa Pola gerade Zeit, seine Tasche im Haus zu verstauen bevor es mit dem Schirm in die Luft ging.

Mein erster Eindruck: guter Mann, kann mit der Kiste umgehen und ueberholt mich wahrscheinlich auch beim hoch laufen.

2.03.08 Heute frisch eingetroffen und gleich in der Luft:


Ricco mit Advance Epsilon

Hans mit einem Gin Bolero

Ein Traum- Flugtag in Spanien. Peter mit ueber 5 Stunden Airtime, unterbrochen von einer kurzen aber dringend notwendigen P-Pause.


Peter flog mehrmals die ganze Kante ab (3,8 km)



teils mit guter Hoehe



Peter am Ortsanfang von Santa Pola
Hans vor dem Faro
Eggi war auch wieder da...
...und lange in der Luft
Hans, Eggi und Peter beim Soaren

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Freitag, 25. Januar 2008

Mein erster Starkwindtag in Spanien 2008

"Was gestern zu wenig war war heute zu viel", wird sich sicher Vicente heute gedacht haben, so wie einige andere Gleitschirmflieger der Gegend. Heute morgen hat es mir schon schier den Toast vom Tisch geblasen. Um 10 Uhr stand Rubens Windanzeige auf 30km/h, Boeen 38,9 km/h. Die Vorhersage hatte uns Hoffnung auf ein paar Fluege am Vormittag gemacht- wird nix draus! Um 14 Uhr dann liess der Wind deutlich nach und ich ging mit dem Windmesser bewaffnet zum Startplatz vor. Spitze um 30 km/h- grenzig!
Eigentlich gar nicht mein Ding bei starkem Wind in der Luft rum zu haengen, aber ein bisschen ground(- nahes) Handling wird mir ganz gut tun, dachte ich mir. Nach dem Start schoss ich gleich hoch, wie ein Sektkorken. Also, ab zum Faro, ein paar Fotos machen.


Auf dem Weg sah ich gerade Alex mit seiner Dschunke ( der weisse Renault ganz oben) an kommen. Ich hoffte bald Gesellschaft zu bekommen, er rief aber so etwas, wie "...muss lernen".

Startplatz Santa Pola

Faro, im Hintergrund Alicante



Startplatz


Landeplatz an der Kapelle
Nach einer Viertelstunde begann ich dann doch zu frieren in meinem duennen Pulli und steuerte meinen Gleitschirm zurueck zum Startplatz. Nach zehn Minuten Turnen durchsetzt mit Uebungen im rueckwaerts fliegen war es mir wieder warm. Eine halbe Stunde konnte ich dann den ueblichen Bloedsinn, wie "Ziegelsteinlufttransport" und "Maexlein steht auf einem Bein" spielen, bevor es so auffrischte, dass ich alle Muehe hatte, den Paraglider am weg fliegen zu hindern.
Eigentlich hatte ich jetzt vor "Ende 1. Teil" zu schreiben und mich noch ein paar Minuten in die spanische Luft zu schwingen, aber die Windgeschwindigkeit steht bei 29 km/h und es wird gleich dunkel ( weiss nicht, was mich mehr hindert ). Morgen sieht es auch recht stuermisch aus, Sonntag wird gut!

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Freitag, 7. Dezember 2007

Paragliding in Spaniens Winter

5.12.07 wolkenloser Himmel ueber Peña Rubia, unserem Westwind- Fluggelaende- und schon wieder allein am Himmel, zumindest fuer den ersten langen Flug. Danach hatten uns doch zwei Piloten besucht und Andree und Gerhard beim Soaren im Westwind Gesellschaft geleistet.


Andree

Gerhard

Fliegen im laminaren Aufwind

Spaeter am Nachmittag wurde uns der Wind zum Starten doch zu stark.


6.12.07 Langes Warten auf den Suedwind in El Palomaret. Doch es hat sich gelohnt, und wir konnten noch eine halbe Stunde am Hang entlang kratzen. Dummerweise ist mir beim Aussteigen aus dem Auto meine Kamera runter gefallen. Gibt´s halt keine Fotos!


Landung- alles schnell in den Bus packen und ab zum Flugplatz Alicante, damit Andree seinen Heimflug nach Deutschland noch erwischt.


7.12.07 Ein Tag Palo und ein Tag Peña, so geht es jetzt schon die ganze Woche. Obwohl heute der Westwind recht stark wird hoffe ich, dass die gute Serie weiter anhaellt. Mit gemischten Gefuehlen fahren wir in Peña Rubia den Berg hoch und betrachten dabei , wie der Wind das Buschwerk am Berg schuettelt. Oben angekommen messen wir fast 30 km/h - aehnliche Bedingungen, wie vorgestern beim zweiten Flug. Mit etwas Hilfe startet Gerhard wie ein Profi (in der Ruhe liegt die Kraft!) und steigt gleich ueber den Startplatz, bevor er seine Bremsen ganz auf macht und sich in Richtung Villena vor den Berg begibt. Absolut ruhiges Steigen in ca 50 m Abstand zum Berg- fast eine Stunde soart er die ganze Kante entlang...
...der Wind staerker wird, die boesen Wolken auftauchen und ich per Funk empfehle, den Landeplatz an zu steuern.
Ein toller Flugtag geht zu Ende. Auf der Heimfahrt strahlende Gesichter.

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Montag, 3. Dezember 2007

Mit dem Gleitschirm in Spanien- Gestern in Palo

2.12.07 Mit meinen Spanien- Urlaubern Andree und Gerhard war ich bei gutem Suedwind in El Palomaret. Zwei herrliche Fluege, die auch ausreichend Moeglichkeiten boten, die ersten Erfahrungen beim Soaren zu sammeln.
Gerhard beim Hangkratzen
Sonnenuntergang am Cid

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Sonntag, 14. Oktober 2007

Gleitschirmurlaub in Santa Pola - 2.Teil

...schwimmen die Autos in den Strassen von Alicante!



Schlimme Unwetter in Spanien

"Cazatornados", en busca de la tormenta perfecta mas...antenna3
Tornadojaeger auf der Suche nach dem perfekten Gewitter
Zwei Tage haben schwere Gewitter an der Costa Blanca fuer Verwuestung und Ueberschwemmungen gesorgt. Gluecklicherweise hatte der Spuk gestern ein Ende und wir hatten einen tollen Flugtag.


13.10.07 Am Mittag setzten die ersten Abloesungen am Startplatz ein und nach ewiger Warterei ( ca. 15 Minuten) hab ich mich raus gehauen. "Wie immer zu frueh", dachte ich schon kurz nach dem Start, konnte mich aber bis zum Leuchtturm retten. Zweimal waere ich fast abgesoffen, aber dann nach ca. 20 Minuten wurden die Bedingungen besser und ich konnte zum Startplatz zurueck fliegen. Dort tauchte auch Ewald auf.

Am Startplatz lag noch alles auf der Lauer.




Am Nachmittag hatte Nik noch einen tollen Abschlussflug vor seiner Heimreise,

auch Ian kam zu seinem ersten Flug am Cabo von Santa Pola,


und Christiane kam noch zu ihrem Hoehenflug.

Heute, am 14.10.07 unternahm ich mittags einen kleinen Erkundungsflug, waehrend Ian und Vicente sehnsuechtig auf die Flugfreigabe warteten.


Nachdem der Wind jedoch recht schnell zunahm beschlossen wir zum Groundhandling zum Strand zu fahren.


Egi (mit meiner guten Corvette)und Ian


Vicente und Egi
Und wir entdeckten noch eine seltene Strandtulpe.

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Samstag, 6. Oktober 2007

Gewitterstuerme ueber Spanien

4.10.07 Ein schweres Gewitter zog am Vormittag ueber Alicante auf. Weder die Windgeschwindigkeiten noch die Niederschlagsmenge konnte mit den Unwettern in Andalusien oder spaeter auf Mallorca mithalten. Sogar im deutschen Fernsehen waren Bilder von Autos zu sehen, die bei Sevilla durch die Strassen schwammen.




mehr in elperiodico.com unter ...La tormenta en Mallorca Foto: DANI CARDONA


Bei uns in Santa Pola war der Spuk nach 2 Stunden vorbei und am Himmel schoene Cumulus Mamatus zu sehen

15 Minuten spaeter waren schon die ersten Piloten in der Luft.


5.10.06 Am Nachmittag versuchten wir unser Glueck in El palomaret, mussten jedoch warten, bis der Westwind nachliess. Am Abend wurde es, wie so oft hier schlagartig windstill und es gingen lediglich ein paar Gleitfluege.


Nick beim Aufziehen (man beachte die Windfahne!)




Die Schweden hatten mehr Gedult


Na ja, wir wurden wenigstens mit einem schoenen Sonnenuntergang belohnt.
Concentración de Parapente y Paramotor en el Alto Gállego
Bei Huesca findet an diesem Wochenende ein Treffen von Gleitschirmfliegern und Motorfliegern statt.
Mehr dazu auf spanisch...Concentracion de Parapente y Paramotor von europapress
Wir treffen uns heute wieder in Palo!

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Donnerstag, 27. September 2007

Paragliding im Paradies bei Alicante/ Spanien

26.09.07 Soaren in Santa Pola

Schwierig, die richtigen Worte zu finden in der Euphorie des Morgens.

Spanien- Alicante- Santa Pola : 20 Grad, Kaffee schluerfend sitze ich in der Sonne und blicke blinzelnd gegen die sich im Meer spiegelnde Sonne Richtung Gleitschirm- Startplatz.
BOOOAAAH! Waere ein guter Anfang fuer meinen Roman "Der alte Mann und der Schirm". Kommt vielleicht noch.

Die Fluege der letzten Tage lassen mich schwaermen, obwohl hier ja gute Bedingungen zum Paragliding an der Tagesordnung sind und ich eigentlich schon verwoehnt sein muesste. Aber die Vorhersagen waren nicht so ueberragend und verschweigen ja die kleinen Feinheiten, wie Sonnenuntergaenge, warme Luft, atemberaubende Ausblicke und solche Zutaten, die einen "uff, ich war 2 1/2 Stunden in der Luft- Flug" zu einem Fest werden lassen.
Also zu gestern:

Gegen 16 Uhr war der Ostwind auf einen "fliegbaren" Wert gesunken und wir machten uns zum Startplatz auf, wo Raul schon wartete. Der Windmesser pendelte zwischen 36 und 24 km/h und nach geduldigem Warten auf eine ruhigere Phase startete ich und wurde gleich darauf relativ sanft nach oben gezogen. Auch ohne Beschleuniger war das Vorwaertskommen kein Problem.



Kein Problem, zum Ufer und zurueck zu fliegen.




Nach 20 Minuten gesellte sich auch Stefan zu mir.


Zur gleichen Zeit fuellte sich der Startplatz unten mit Gleitschirmfliegern. Raul meinte spaeter, ich solle doch die Webcam lieber ausschalten, damit es nicht zu voll wird. Gegen 19 Uhr zaehlte ich 15 Piloten in der Luft.
Am Abend wurde es dann nach kurzer Flaute richtig gut. An mehreren Stellen angenehmes Steigen bis auf ca. 350 m ueber dem Leuchtturm (Antolino). Selbst am Ortsanfang von Santa Pola konnte man noch ruhiges Steigen finden. Dummerweise war der Akku meiner Kamera mittlerweile leer, sonst haette ich die schoene Abendstimmung einfangen koennen.

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