Nordostwind ohne Einschlag
Heute morgen weckte uns das Prasseln der Regentropfen. "Fängt ja gut an", dachte ich mir. Aber nach dem Frühstück kam die Sonne wieder raus und der Spuk war vorbei. Der Nordost peitschte immernoch den gegenüberliegenden Hang hinauf und nach dem gestrigen Erlebnis hatte ich momentan keine große Lust auf NO- Wind. Aber gegen 14 Uhr wurde es ruhiger und ich ging zum Startplatz "Freiheitsstatue machen" (Wind messen). Überraschend wenig, gerade mal 24 km/h spitze! Na ja, da kann ich ein bisschen mit dem Schirm rumspielen, Groundhandling nennt sich das in neudeutsch.Nach ein paar Minuten hatte ich ein gutes Gefühl, was den Wind betraf und startete (ich habe doch was von gestern gelernt) nach Norden. Nach ruhigem, aber recht erfolglosem Fliegen über der Kante wechselte ich nach oben vor die Häuserreihe meiner Nachbarn, wo ich vor dem letzten, mehr nach Norden ausgerichteten Teil etwas Höhe machen konnte. Auf meinem Rückweg zum Startplatz sah ich Guido, der gestern angekommen war beim Auspacken seines Paragliders
.
Für morgen hab ich Hoffnung auf gute Bedingungen, damit auch Guido das Hangsoaring in Santa Pola ausprobieren kann.




1 Kommentare:
Hallo Max,
die Brandung sagt übrigens wenig über die vorherrschende Windstärke. Ein Sturm, der 200 km entfernt ist, kann das Meer so aufpeitschen, dass sich die Wellen im Wasser (das bekanntlich nicht komprimierbar ist) fortpflanzen, bis sie an der Küste emporrauschen und brechen.
Wichtigeres Anzeichen für viel Wind sind Schaumkronen auf den Wellen draußen auf dem Meer. Einzelne Schaumkronen sind noch ok, aber wenn es überall beginnt, silbern aufzublitzen, würde ich lieber Landen gehen...
http://lu-glidz.blogspot.com
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